17. November 2020

wir halten durch

 Die Wirtschaftskrise der Kanaren soll bis 2025 dauern



Das Virus bekommt uns nicht klein

Wir halten durch


 Laut dem Professor für angewandte Wirtschaftswissenschaften an der Universität von La Laguna, José L. Rivero, wird die Wirtschaft der kanarischen Inseln mindestens vier weitere Jahre unter den Folgen der Coronakrise leiden. Wie er im Magazin „Hacienda Canaria” schrieb, ist die Krise zu groß, um in wenigen Monaten zum Normalzustand zurückzukehren – selbst mit Impfstoff.

„Krisen dieser Art nehmen einen Einfluss auf permanente Faktoren der Wirtschaft, da diese die Auswirkungen internalisiert, selbst wenn der Auslöser verschwindet. Deshalb bleiben die Auswirkungen für vier bis fünf Jahre”, erklärte Rivero.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen seien nicht sofort sichtbar, denn getroffene Entscheidungen brauchten eine Weile, bis sie auf die reale Wirtschaft wirken. Der Übergang kann 12 bis 18 Monate dauern.

Die Langzeitfolgen treffen laut dem Professor vor allem junge Leute. Wie schon zur Wirtschaftskrise in 2008 geben viele junge Entrepreneure aktuell ihr Vorhaben auf.

Ökonomen sollten laut Rivero gerade im Bereich des Tourismus aktiv bleiben. Auf den Kanaren gibt es kostenfreie und unendliche Ressourcen, die genutzt werden sollten. Dazu gehören die Sonne, der Strand und die Natur. Ohne den Hauptsektor Tourismus müssten die Kanaren sich einen neuen Wirtschaftszweig suchen, der sie trägt.

“Man kann nicht damit rechnen, dass die Krise einfach verschwindet, sobald es einen Impfstoff gibt”, erinnert Rivero.


Quelle: teneriffa-aktuell.com


16. November 2020

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Teneriffa Corona News

 Auf Teneriffa werden die Corona-Maßnahmen nochmal verschärft



Erneut weißt Teneriffa die meisten neuen Corona-Fälle auf. Die lokale Inzidenz ist mehr als doppelt so hoch wie beispielsweise auf Gran Canaria. Die Regierung reagierte entsprechend mit erneut verschärften Maßnahmen für die größte der Kanarischen Inseln.

Die Metropolregion um die Hauptstadt Santa Cruz und das angrenzende La Laguna bleibt das Sorgenkind Teneriffas. Zusammen tragen beide Städte 1778 der insgesamt 2593 aktuell bekannten Corona-Fälle auf der Insel bei. Die Regierung empfahl nun sogar, das Haus dort nur noch dann zu verlassen, wenn es wirklich nötig ist.

Auch wenn die Zahlen seit fünf Tagen sinken, ist der Wert weiter zu hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die entsprechend kumulierte Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner, liegt mit 64 mehr als doppelt so hoch wie auf dem benachbarten Gran Canaria (25), das am zweitstärksten von Covid-19 betroffen ist. Über alle Inseln gerechnet ergibt sich ein Wert von 42.

Für die Regierung war das Grund genug, die Vorgaben nochmals zu verschärfen. Durften sich auf Teneriffa, das im „Corona-Ampelsystem“ als einzige Insel mit rotem Licht ausgestattet ist, bisher maximal zehn Menschen treffen, sind es nun nur noch sechs.


Corona-Regeln auf Teneriffa verschärft – was jetzt verboten ist

Zudem müssen Bars und Restaurants nun bereits um 23 Uhr schließen. Bisher durften sie bis zu diesem Zeitpunkt neue Gäste empfangen und mussten dann um Mitternacht die letzten Gäste bitten, zu gehen. In der Praxis sorgt die neue Verordnung also schon gegen 22.30 Uhr für Aufbruchstimmung bei Teneriffas Gastronomie.


Zudem wird dringend davon abgeraten, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Ferner wurde das Rauchen in Unterhaltungs-, Freizeit-, Hotel- und Restaurantbetrieben untersagt – auch auf deren Terrassen. Außerdem wurde der Verkauf und der Konsum alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit verboten.


Neue Corona-Regeln auf Teneriffa mindestens bis 20. November

Diese Regelungen sollen laut kanarischem Amtsblatt BOC mindestens bis zum 20. November in Kraft bleiben. Damit sollen die Zahlen weiter gedrückt werden. Denn auch in der vergangenen Mess-Periode wies Teneriffa erneut die meisten Fälle auf. Von insgesamt 126 waren es auf der größten Insel 84. Dahinter folgen Gran Canaria mit 35, Fuerteventura mit fünf und Lanzarote mit zweien.

Derzeit werden 39 Personen auf den Intensivstationen des Archipels behandelt, davon 25 auf Teneriffa und 13 auf Gran Canaria. 200 weitere Patienten werden stationär behandelt. Auch dabei liegt Teneriffa mit 73 Prozent an der Spitze. Durch einen weiteren Todesfall wurden zuletzt 306 Verstorbene an oder mit Covid-19 gezählt. Mit zuletzt 3829 stieg die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie durchgeführten PCR-Tests auf 543.848.


Quelle: Teneriffa-News.com