19. Januar 2021

Teneriffa Corona Lockerung

 Lockerung auf Teneriffa - Zurück auf Risikolevel 2

Diese Regeln gelten auf Teneriffa



Am Montag ist Teneriffa auf Risikolevel 2 im kanarischen Ampelsystem zurückgestuft worden. Seit Mitte Dezember flacht die Kurve der Insel wieder ab. Vergangenen Donnerstag wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 57,7 Fällen auf 100.000 Einwohner verzeichnet, was den Risikolevel-Abstieg realistisch machte. Inzwischen sind es sogar nur 45,98. (Stand 18.01.2021 – 14:00 Uhr)

Am 19. Dezember 2020 waren es noch 136,6 – fast das Dreifache. Gran Canaria und Lanzarote haben Teneriffa mit ihren Fallzahlen inzwischen überholt, weshalb Gran Canaria seit Montag auf Risikolevel 3 ist.

Die Bewohner Teneriffas sind für ihre Disziplin nun mit Lockerungen belohnt worden. Die nächtliche Ausgangssperre wurde um eine Stunde verschoben, gilt jetzt also von 23:00 bis 6:00 Uhr. Außerdem darf man sich wieder mit Personen von außerhalb des eigenen Haushalts treffen, in einer Gruppengröße von maximal vier.

Die Gastronomie darf Gäste wieder im Innenbereich bedienen auf dem Risikolevel 2. Die Hauptstadt hatte zuvor sogar provisorische Terrassen eröffnet, damit Läden ohne Außenbereiche während des Verbots nicht schließen mussten.

Risikolevel 2: Santa Cruz öffnet Sportstätten
Santa Cruz de Tenerife will sogar Sportstätten unter Einschränkungen wieder öffnen, wie der Stadtrat bekannt gab. Bei privater Sportausübung dürfen bis zu 12 Personen auf einem Spielfeld in überdachten Anlagen zusammen trainieren. Die Gruppen dürfen dabei nicht größer sein als vier Personen und es muss jederzeit eine Maske getragen werden.

Auch Gruppensport wie Handball, Basketball und Volleyball darf nicht mit mehr als vier Personen gleichzeitig ausgeführt werden. In Schwimmhallen dürfen vier Personen pro Bahn schwimmen.

Auf Fußballfeldern unter freiem Himmel dürfen ganze 25 Personen trainieren, die 2-Meter-Abstandsregel muss aber eingehalten werden. Wenn der Abstand nicht gewährleistet werden kann, muss auch dann eine Maske getragen werden.

Ansteckungsrisiko gilt weiterhin
Der Bürgermeister von Santa Cruz, José Manuel Bermúdez, mahnt trotz der Lockerungen weiter zur Vorsicht und bittet um Einhaltung der Maßnahmen. Das Ansteckungsrisiko bleibe weiterhin hoch.

Quelle: teneriffa-aktuell.com

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PCR-Tests Flughafen Mallorca

 Kontrolle der PCR-Tests auf Flughafen Mallorca verschärft



Behörden reagierten auf Kritik. Wer zuvor über nationale Airports in wenig betroffenen Gebieten eingereist war, wurde nicht gecheckt

Nicht nur wer aus dem Ausland auf dem Flughafen Mallorca ankommt, sondern auch wer die Insel über andere spanische Airports aus anfliegt, muss seit Montag (18.1.) grundsätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen oder sich einem Schnelltest unterziehen. Das entschieden die Gesundheitsbehörden, nachdem Kritik über die laxen Kontrollen in bestimmten Fällen laut geworden war.

Bislang galt, dass die Testergebnisse bei nationalen Passagieren nur bei Ankömmlingen kontrolliert wurden, deren Maschinen in Regionen mit hohen Fallzahlen starteten. In der Praxis führte das dazu, dass viele Umsteiger ihre Tests nicht vorweisen mussten, selbst wenn sie sich in stark betroffenen Regionen aufgehalten hatten. Mit dieser Fahrlässigkeit machten die Gesundheitsbehörden am Montag Schluss. Das balearische Gesundheitssystem zahlt den Inselbewohnern die Tests.

Quelle: mallorcazeitung.es

17. Januar 2021

Mallorca Zoff am Airport

Solidarität schaut anders aus

 


Die Unternehmer der Läden am Flughafen auf Mallorca stehen derzeit auf Kriegsfuß mit der staatlichen Flughafen-Betreibergesellschaft Aena.

Obwohl das Passagieraufkommen wegen der Pandemie extrem zurückgegangen ist, lässt die Betreibergesellschaft bezüglich der Ladenmieten nicht mit sich verhandeln, so der Vorwurf der Unternehmer. Der Airportbetreiber fordere sogar die Mieten für die Monate während des Alarmzustandes ein, als die Inseln komplett abgeriegelt waren, schreibt die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca". Auch Geschäfte, die sich in den durch die Verantwortlichen von Aena geschlossenen Terminals befinden, werden weiterhin zur Kasse gebeten.

 

10 Monate nach Beginn der Pandemie haben einige Kleinunternehmer daher beschlossen, Richter über die Zahlung der Mieten entscheiden zu lassen. Schließlich ist noch gar nicht absehbar, wann der Flugverkehr wieder richtig in Gang kommen werde.

 

Quelle: mallorcazeitung.es